Mein (kurzer) Eindruck vom Blockchain Summit Frankfurt (2019)

Crypto-Logisch by Severin Schell

Mein (kurzer) Eindruck vom Blockchain Summit Frankfurt (2019)

Nunja, wie zu erwarten ist ein Blockchain Summit in Deutschland – im Jahre 2019 – vergleichsweise schlecht besucht.

Abseits einiger guter p2p Gespräche und ein paar interessanten Ausstelleren, nehme ich die bestärkte Erfahrung mit, das sich beim Buzzword Blockchain mittlerweile fast alles um Cooperate Private Chains dreht. Was witzig ist, da die meisten (auch hier in Vorträgen beworbenen und beklatschten) Usecases der „Tokenomics“ einen freien Markt und freie Blockchains benötigen um ihren Impact überhaupt entfalten zu können.

Abseits davon war einer der „dezentraler denkenden“ Aussteller Project Partners Management GmbH, die für diverse nicht-genannte (sogar deutsche) Unternehmen Prototypen auf dem Bitcoin und Ethereum Mainnet entwickeln. Auf dem Summit waren sie mit einem Lightning-BTC M&Ms Spender als kleine Demo dabei.

Über genaue betreute Projekte durfte man mir leider nichts erzählen, dennoch fand ich es äußerst interessant zu hören, dass Unternehmen aus dem Luxus Segment scheinbar stärker an Anwendungen im Bereich der public Blockchains interessiert sind, teilweise befindet man sich wohl bereits in der Prototypingphase.

Es bleibt spannend und vor allem interessant was für Anwendungen uns in der Zukunft erwarten und erst recht wie sich der Focus auf public Blockchains wieder ändern wird, sollte der Markt noch einmal in einen neuen Hype verfallen.
Sind wir also mal gespannt wie das Blockchain Summit 2020 oder 2021 ausfallen wird.

Nächste Woche bin ich auf dem ANON Blockchain Summit in Wien und ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Event (mal wieder) zeigen wird, dass uns Österreich (bezogen auf Deutschland) einiges voraus hat, was die Adaption von Cryptowährungen angeht.

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